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Was der Ernährungsreport 2017 für Nahrungsmittelhersteller bedeutet

Es soll natürlich schmecken. Das ist für 97 Prozent der Befragten das wichtigste Kriterium beim Kauf von Essen. 89 Prozent wollen sich gesund ernähren. Für 71 Prozent ist es wichtig, dass das Essen regional ist. Besonders stark zugenommen hat allerdings der Wunsch nach einer einfachen und schnellen Zubereitung – von 45 Prozent auf 55 Prozent 2016. Das hat der Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ergeben.

Nahrungsmittelhersteller sollten also darauf achten, dass ihre Produkte nicht nur gut schmecken und gesund sind, sondern eben auch einfach und schnell zubereitet werden können. Der Trend zu Convenience widerspricht auch nicht dem Kochboom, der sich an den vielen Kochbüchern und Kochshows abzeichnen lässt. Denn gerade junge Menschen kochen gerne, aber nicht täglich.

Trotz des Hypes um vegetarische und vegane Ernährung: Am allerliebsten essen die Deutschen Fleischgerichte (53%), gefolgt von Nudeln (38%). Auf dem dritten Platz liegen Gemüsegerichte (20%), gefolgt von Fisch (16%), Eintopf (15%), Kartoffelgerichten (14%) und Pizza (13%). Bei aller Vorliebe für Fleisch erwarten 71 Prozent der Befragten, dass vegane Produkte langfristig im Angebot bleiben. Und noch etwas: Das Tierwohl ist ein starker Trend. 87 Prozent sehen hier eine Verbesserung für erforderlich. 82 Prozent wünschen sich hier eine höhere Transparenz etwa durch Label. Gerade die Fleischbranche ist also gut beraten, hier noch stärker an der Kommunikation zu arbeiten und mit einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit der Produkte weiter Vertrauen aufzubauen. 

Wie dies in der Praxis funktioniert zeigt zum Beispiel der Fleisch- und Wurstwarenproduzent Wolf. Das Unternehmen stellt mit Hilfe einer Branchensoftware von CSB-System die Rückverfolgungsinformationen der Produkte auf Plattformen wie ftrace und mynetfair zur Verfügung. Damit schafft Wolf die hohe Transparenz, die sich Verbraucher beim Einkaufen wünschen: Immer mehr Deutsche nutzen dazu das Smartphone. So googeln 27 Prozent im Geschäft, 16 Prozent nutzen QR-Codes und 17 Prozent verwenden Apps.

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Der vollständige Ernährungsreport 2017 steht beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft als kostenfreier Download zur Verfügung. 

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