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Warum es sich rechnet, nachhaltig zu wirtschaften

Auf der 23. Weltklimakonferenz in Bonn sind lebhafte Debatten über Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu erwarten. Drei Gründe, warum sich auch Foodproduzenten jetzt mit dem Thema befassen sollten.

Wenn vom 06.-17. November die Weltklimakonferenz in Bonn tagt, geht es nicht nur um ökologische und soziale Aspekte. Denn auch ökonomisch gesehen ist Nachhaltigkeit eine Erfolgsstrategie. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel etwa warb für einen Ausgleich zwischen Klimaschutz und wirtschaftlichen Interessen. Der Bild am Sonntag sagte Gabriel: „Wir müssen zeigen, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg keine Gegensätze sind." Und es stimmt: Am Ende rechnen sich Aktivitäten zu mehr Nachhaltigkeit - aus drei Gründen.

1. Berichtspflichtige Unternehmen integrieren ihre Lieferanten

Erstens verschärfen sich die Gesetze und Richtlinien aus dem Bereich Klimaschutz und Nachhhaltigkeitspolitik. Die aktuelle Corporate Social Responsibility Richtlinie etwa schreibt größeren Unternehmen in der EU vor, Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen und ihre Geschäftsaktivitäten entsprechend auszurichten. Für Deutschland gilt das am 18. April 2017 in Kraft getretene „Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten“ (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz). Die großen, berichtspflichtigen Unternehmen setzen hier also zwangsläufig den Standard. Allerdings werden sie künftig auch verstärkt ihre Lieferanten in die Aktivitätskette integrieren und zum Beispiel die Einhaltung von Sozialstandards etc. fordern.

2. Das Konsumentenbewusstsein ändert sich

Der zweite Grund sind die Konsumenten. Zwar sind heute noch wenige von ihnen bereit, für nachhaltig hergestellte Produkte deutlich mehr Geld in die Hand zu nehmen. Doch diese Haltung ändert sich, wie das Performance Management Unternehmen Nielsen in einer Studie im April 2017 herausgefunden hat. Die Nielsen-Experten sprechen bereits von einem Paradigmenwechsel bei der Ernährung: „Dahinter steht der Wunsch nach ehrlichen Produkten sowie einer ethischen und moralischen Verträglichkeit der Lebensmittel",  erläutert Anne-Kathrin Haubert, Expertin für Bewusste Esser und Senior Business Consultant bei Nielsen. Demnach kaufen schon heute 72 Prozent der deutschen Verbraucher qualitäts- und umweltorientiert. Diese Konsumenten sind topinformiert und kritisch. Und sie werden mehr. Hier entsteht also eine Zielgruppe, die Foodproduzenten besser heute als morgen adressieren - mit nachhaltig hergestellten Produkten.

3. Nachhaltigkeit hilft beim Sparen

Und drittens: Nachhaltigkeitsaktivitäten führen automatisch zur Optimierung und Rationalisierung betriebsinterner Prozesse. Ein gutes Beispiel ist der CO2-Ausstoß der Transportlogistik, der in vielen Fällen einfach zu hoch ist. Diese Emissionen lassen sich aber senken, etwa mit Hilfe einer softwaregestützten Tourenoptimierung. Und das hat hat auch große Auswirkungen auf die Kosten: Nahrungsmittelproduzenten können mit bis zu 15 Prozent weniger Kosten im Frachtmanagement rechnen, wenn sie softwaregestützt planen, steuern und kontrollieren. Denn Tourenplanungs- und -optimierungssysteme ermöglichen es, Disposition, Wegstrecke, Auslastung, Ladegewicht und -volumen sowie Fahrzeug- und Personaleinsatz zu optimieren. So werden nicht nur die Transportkosten als größter Kostenfaktor in der Logistik deutlich reduziert, sondern auch die Ressourcen besser ausgelastet. Die Grafik zeigt das wirtschaftliche Potenzial der Tourenoptimierung.

D_Grafik_Einsparpotential.jpg

Viele weitere Beispiele zeigen, dass IT-Lösungen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte zusammenbringen können: etwa durch bessere Absatzprognoseplanungen, um die Verschwendung von Lebensmitteln zu minimieren. Oderdurch den Einsatz von  Energiemanagementsystemen, mit denen der Gesamtenergieverbrauch deutlich gesenkt werden kann.

Fazit: Grüner werden rechnet sich - für alle Beteiligten!

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