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Was ist ein Factory ERP?

ERP-Systeme haben sich in den Unternehmen etabliert und sind das Rückgrat der Unternehmens-IT. ERP ist aber nicht gleich ERP-System. Die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Einige haben ihren Schwerpunkt im Finanzbereich, andere in der Produktion.  

Das Factory ERP kombiniert ERP-System und MES für die Werke und ergänzt so in Konzernen das Group ERP

Klassische ERP-Systeme entstanden als Weiterentwicklung von Materials Requirements Planning (MRP). MRP war ein sehr einfaches Modell zur Durchführung einer elementaren Bestandsplanung. MRP wurde zwar durch Anforderungen aus Finanzen & Controlling zum Warenwirtschaftssystem (ERP) weiterentwickelt. Nicht spezialisierte ERP-Systeme haben durch diese Entstehungsgeschichte allerdings grundsätzlich Schwierigkeiten, branchenspezifische Prozesse in den Werken abzubilden. Besonders in den Prozessindustrien Nahrungsmittel & Getränke, Pharma, Chemie und Kosmetik sind daher meist ergänzende IT-Systeme notwendig, um die Produktion zu steuern, Rezepturmanagement zu ermöglichen oder Rückverfolgbarkeit im Werk zu garantieren.

Spezifische Anforderungen der Lebensmittelproduktion

Denn die Lebensmittelproduktion hat ihre eigenen Gesetze. Das Herzstück jedes Lebensmittelverarbeiters sind seine Rezepturen: Hier laufen die Fäden von Produktentwicklung über Kalkulation bis zur Materialbeschaffung, Disposition und Produktion zusammen. Variable Faktoren wie Rohstoffqualität, Haltbarkeit und Mischungsverhältnis müssen ebenso berücksichtigt werden wie eventuell entstehende Kuppelprodukte, die in anderen Erzeugnissen weiterverarbeitet werden. Auf Grundlage der Rezepturen wird die Produktion geplant, die Kosten eines Produktes kalkuliert, Mischungsverhältnisse optimiert, Allergene, Nährwerte und Zutaten ausgewiesen sowie Rückverfolgbarkeit sichergestellt. Das stellt eine echte Herausforderung für die eingesetzte Software dar.

Aber auch an anderer Stelle ist bei der Software echtes Branchen-Know-How gefragt. So zum Beispiel bei der Erfassung von Betriebsdaten wie Stückzahlen, Qualitäten und variablen Gewichtsdaten, aber auch bei der Chargierung im Rahmen der Produktion, oder bei Etikettierung und Preisauszeichnung der fertigen Produkte. Klassische ERP-Systeme stoßen hier meist an ihre Grenzen, wenn sie – entwickelt für die Stückfertigung – die gesamte Produktion von Nahrungsmitteln abdecken sollen. Oft fehlen dann die richtigen Kennzahlen um die Produktion richtig planen zu können oder anhand von statistischen Auswertungen Schwachstellen diagnostizieren zu können.

Das Group ERP stößt bei der Lebensmittelproduktion an seine Grenzen

Viele große Unternehmen der Food- & Beverage-Branche haben ein Group ERP im Einsatz, das in erster Linie für die Bereiche Finance & Controlling entwickelt wurde und die oben genannten Anforderungen nur schwer und mit hohem Anpassungsaufwand abbilden können. Die gute Nachricht: Dieses Group ERP lässt sich jetzt durch eine branchenspezifische Lösung ergänzen. CSB hat mit FACTORY ERP ein Konzept entwickelt und in der Praxis etabliert, mit dem die Anforderungen in der Lebensmittelindustrie bestens erfüllt werden. In mehr als 1.200 Implementierungen der Komplettlösung in der Lebensmittel- und Getränkebranche weltweit hat sich CSB in den vergangenen 40 Jahren ein umfangreiches Wissen darüber aufgebaut, was in der Unternehmenspraxis funktioniert. So schließt CSB mit dem Konzept des FACTORY ERP die Lücke zwischen Group ERPs und MES. Branchenspezifische Prozesse können mit Hilfe des CSB FACTORY ERP in den Branchen Lebensmittel & Getränke, Fleisch, Chemie, Pharma und Kosmetik umfänglich abgebildet werden.

Das FACTORY ERP übernimmt ERP- und MES-Aufgaben im Werk. Ein Beispiel aus der Praxis.

Das FACTORY ERP ist also als Ergänzung zum Group ERP zu sehen. Es fungiert als kombiniertes ERP- und MES-System für die Fabrik und ist über Standardschnittstellen nahtlos an das Group ERP angeschlossen. Eine große deutsche Supermarktkette hat zum Beispiel in verschiedenen Fleisch- und Fisch-Werken ein CSB FACTORY ERP im Einsatz. So kann die Supermarktkette ihre komplexen Prozesse auf Shop-Floor-Ebene optimal planen, steuern und kontrollieren – vom Wareneingang über die Zerlegung, alle Produktions- und Verarbeitungsstufen und die komplexe Logistik bis zur Auslieferung an die Kunden. Die Integration aller Prozesse, Anlagen und Maschinen sorgt dabei für weitgehend automatisierte Abläufe, eine hohe Informationsqualität, mehr Transparenz sowie eine enorme Leistungsfähigkeit. Von Vorteil ist auch, dass die Software die Mitarbeiter in ihren täglichen Abläufen bestmöglich unterstützt. Das gilt sowohl für die Planungs- und Kontrolltätigkeiten als auch für die operative Ausführung an den Produktions- und Verpackungsmaschinen und im Kommissionierbereich. Als Group ERP dient z.B. ein SAP-System dazu, die Anforderungen eines Konzerns zu erfüllen. Das Zusammenspiel der beiden ERP-Systeme funktioniert aus zwei Gründen hervorragend: Erstens, weil das Group ERP nicht zu tief in die Prozesse der Werke eingreift und zweitens weil die Standardschnittstellen durchdacht, bewährt und stabil sind. So profitiert der Lebensmittelkonzern von dem Besten aus zwei Welten – spezifische Branchenlösungen in den Werken und ein etabliertes Group ERP für Finanzen und Controlling im übergreifenden Konzern.

Order process with Group ERP and Factory ERP.jpg

FACTORY ERP ist sowohl für Mischkonzerne, als auch für international agierende Unternehmensgruppen hochinteressant. Der Gesamtprozess der Lebensmittelproduktion kann so im Werk komplett in einem spezifischen IT-System erfolgen, in einem IT-System, das genau für diese Aufgabe entwickelt wurde. Das Group ERP muss nicht angepasst werden. Es übernimmt weiterhin den Bereich Finance & Controlling und wird einfach über Standardschnittstellen an das FACTORY ERP angebunden.

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