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Digitalisierung in der Nahrungsmittel- und Getränkebranche: Chance oder Herausforderung?

Die Digitalisierung hat den Nahrungsmittel- und Getränkeunternehmen einige Verbesserungen gebracht, aber wann kommen die großen Veränderungen? Welche Technologien bringen den größten Nutzen, wo liegen die Herausforderungen? Und wie sieht das Food-System in 20 Jahren aus? In ihrer Digitalisierungsstudie hat CSB diese Fragen untersucht – und dabei Antworten von 121 Entscheidern aus 29 Ländern bekommen. Das sind die zentralen Erkenntnisse der Studie.

 

1. Der Branche geht es gut, aber es gibt auch jede Menge Herausforderungen

Laut der CSB-Studie sind die wirtschaftlichen Zeiten für Food-Produzenten weiterhin sehr gut. Trotz des hohen Preisdrucks bewertet die überwiegende Mehrheit der Befragten die aktuelle Situation positiv und erwartet, dass sich die gute Entwicklung in den kommenden Jahren sogar noch verbessern wird. Dieser Optimismus geht allerdings einher mit drei großen Herausforderungen:  

  • Die steigenden Anforderungen des Handels in Bezug auf Sortimentsvielfalt, Reaktionszeiten und Flexibilität
  • Die hohen internationalen gesetzlichen Vorschriften zu Lebensmittelsicherheit, Kennzeichnung und Rückverfolgung
  • Die gestiegenen Anforderungen der Verbraucher in Bezug auf Qualität und Frische

 

2. Die Digitalisierung ist der Schlüssel für Verbesserungen

Die IT ist für viele CEOs der Schlüssel für Verbesserungen. Entsprechend deutlich ist der Stellenwert der IT gegenüber 2017 gestiegen: 17 Prozent der Befragten stufen die Informationstechnologie als sehr wichtig ein. Besonders investitionsfreudig sind die Entscheider indes bisher noch nicht, wenn man die Zahlen mit anderen Branchen vergleicht. Nur rund 15 Prozent geben mehr als 1,5 Prozent des Umsatzes für IT aus. Mit knapp 70 Prozent investiert der überwiegende Anteil der Befragten jedoch nicht mehr als 1 Prozent des Umsatzes in die Digitalisierung. Zum Vergleich: Laut den Analysten von Forrester geben mittelständische US-Unternehmen 4,3 Prozent ihres Umsatzes für IT aus.

Grafik_Stellenwert_Digitalisierungsstudie_2018

 

3. Das Food-System wird sich durch die Digitalisierung massiv verändern

Das vergleichsweise geringe Investitionsvolumen überrascht. Denn gleichzeitig gehen 86 Prozent der Befragten davon aus, dass die neuen digitalen Technologien und die damit verbundenen Möglichkeiten das Food-System massiv verändern werden. Dabei erwartet über ein Drittel der Umfrageteilnehmer, dass die Produzenten die Gewinner der Digitalisierung sein werden: Durch die digitale Transformation wird die vernetzte Produktion zum Standard, wodurch Produzenten und Konsumenten viel näher zusammenrücken. Die Produzenten können immer individuellere Lebensmittel zu vertretbaren Kosten herstellen, direkte Bestellungen beim Hersteller sind inzwischen die Regel. Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Bewertung der Plattformökonomie. Rund 27 Prozent der Befragten sehen eine radikale Veränderung der Marktstrukturen durch Big Player wie Amazon und Alibaba, aber auch lebensmittelspezifische Plattformen kommen.

 

4. ERP bleibt das zentrale Nervensystem

Einen konkreten Digitalisierungsfahrplan haben die meisten der befragten Unternehmen bis dato nicht aufgestellt. Anhand der Aussagen der Befragten lässt sich aber zumindest erkennen, dass ERP-Systeme auch in Zukunft der Dreh- und Angelpunkt vieler Prozesse in den Foodbetrieben bleiben. Denn erstens sind sie für das Abfragen und Weiterleiten von Stamm- und Bewegungsdaten sowie für die Verarbeitung vieler weiterer Informationen unerlässlich. Und zweitens wird der Großteil der in einem Unternehmen eingesetzten Softwareanwendungen, aber auch neue Technologien, Webshops und Apps mit dem ERP verbunden. Als zentrales Nervensystem bietet es somit die Möglichkeit, die Transparenz zu erhöhen, die Vernetzung der Supply Chain voranzutreiben und die Reaktionsfähigkeit der Betriebe zu verbessern. Die Ansprüche an die Systeme sind allerdings hoch. Beispielsweise wünschen sich die Unternehmen eine höhere Benutzerfreundlichkeit, eine bessere Dokumentationsfähigkeit und mehr Analysemöglichkeiten.

 

5. Roboter und künstliche Intelligenz sind wichtige Zukunftstechnologien

Im Rahmen der Studie wurden auch vier Technologien hinsichtlich ihres Potentials für die Lebensmittelbranche bewertet. Hier liegen kollaborative Roboter und künstliche Intelligenz (KI) ganz vorn. Deutlich weniger erwarten die Betriebe vom 3D-Druck und von der Blockchain. Ist der Hype um die Blockchain damit vorbei? Hier heißt es abwarten, denn die Technologie bietet eine große Chance zur wirklichen Verbesserung der Transparenz in der Wertschöpfungskette. Große Handelsunternehmen wie Walmart und Carrefour haben auch bereits mit dem Einsatz der Blockchain begonnen – und werden die Integration der Technologie wohl auch von den Produzenten fordern.

Digitalisierung Studie Blockchain ERP-System

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