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4 aktuelle Herausforderungen der Fischbranche – und wie man sie digital bewältigen kann

Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO betrug der globale Fischkonsum im Jahr 2019 etwas mehr als 158 Mio. Tonnen - so viel wie noch nie. Wer von dem Wachstum der Branche profitieren will, muss aber einige Herausforderungen bewältigen. Welche das sind und wie digitale Lösungen Ihnen dabei helfen können – in meinem Blog habe ich die wichtigsten Fakten für Sie gesammelt.

Die Fischbranche ist seit Jahren auf Wachstumskurs: von 2009 bis 2019 ist der Absatz um rund 35 Mio. Tonnen gestiegen, auf heute 158,2 Mio. Tonnen. Ein Plus von knapp 28 Prozent. Gleichzeitig gibt es für Produzenten und Händler einige Herausforderungen, die sie zur Neuausrichtung ihre Prozesse drängen. Die gute Nachricht ist: Die Optimierungsmöglichkeiten sind noch lange nicht ausgereizt. Vor allem die Digitalisierung schafft hier neue Optionen für bessere Prozesse, geringere Kosten und genauere Daten. Nicht nur große Unternehmen können davon profitieren. Ich sehe vier Herausforderungen, die auch die kleinen und mittleren Fischbetriebe mit digitalen Lösungen bewältigen können.

Herausforderung 1: Wie kann ich die Frischfischbeschaffung optimieren?

Unternehmen, die ihre Frischware auf Großmärkten beschaffen, sind in der Fischindustrie keine Seltenheit und im Fischhandel mehr oder weniger Standard. Oft reisen die Einkäufer in den frühen Morgenstunden zu den Märkten in Küstennähe, um dort die beste Ware zu erwerben oder haben dort sogar eigene Standorte. Dabei ist das Vorgehen noch dasselbe wie vor 30 Jahren. Aussuchen, bieten, kaufen. Dieser Ablauf hat allerdings einen Haken: Meist erfährt man als Unternehmen erst von der gekauften Menge, wenn der Mitarbeiter seinen Einkaufszettel verschickt hat. Einfacher ist es, wenn der Einkäufer alle getätigten Käufe direkt über ein mobiles Endgerät online im ERP-System des Unternehmens pflegen könnte. Die Effizienzvorteile vor Ort – der Einkäufer muss die Daten nur einmal pflegen – schlagen natürlich auch auf das Unternehmen durch: Sie können Ihre Produktion deutlich genauer planen, wodurch Sie erfahrungsgemäß viel Zeit sparen und Ihre Ressourcen besser nutzen können.

Herausforderung 2: Wie kann ich den Vertrieb meiner Fischprodukte verbessern?

Was für den Einkauf funktioniert, funktioniert auch für den Vertrieb der Fischprodukte. Außendienstmitarbeiter werden über das Mobile Enterprise Ressource Planning (M-ERP) an die ERP-Software des Unternehmens angeschlossen. Der Außendienst kann sich, ausgestattet mit Laptops, Tablets oder Smartphones, schnell und unkompliziert über gesicherte Verbindungen in das zentrale System einwählen. Damit können die Außendienstler vor Ort beim Kunden prüfen, welche Menge von der gewünschten Ware noch im Lager vorhanden ist. Darüber hinaus können online und in Echtzeit die korrekten Preise ermittelt werden, so dass Zusagen hinsichtlich Verfügbarkeit und Liefertermin hundertprozentig eingehalten werden. Klingt gut oder? Hubert Bernegger, Geschäftsführer der österreichischen Eisvogel GmbH hat das in seinem Unternehmen bereits realisiert: „Wir konnten mit der Außendienstlösung Ressourcen im Innendienst einsparen. Darüber hinaus sind wir mit der Auftragserfassung beim Kunden vor Ort im Schnitt 1,5 bis 2 Stunden früher fertig, weil die Kunden sofort online bestellen können.“

Dahinter steckt eine Strategie der hundertprozentigen Integration, die mehr als den Ein- und Verkauf abdeckt. Eisvogel nutzt das ERP-System in allen Prozessen. Von der Bestellung der Rohware über die Verpackung und kundenspezifischen Etikettierung bis zur Tourenplanung der eigenen Logistik.

Herausforderung 3: Wie kann ich die Rückverfolgbarkeit der Fischprodukte sicherstellen?

Auch beim Thema Rückverfolgbarkeit zeigt sich das Potenzial digital organisierter Informationen. Vielleicht kommt Ihnen das folgende Szenario ja bekannt vor: Ein Kunde ruft Sie wegen einer anorganischen Verunreinigung Ihrer Heringsmarinade an. Sie müssen eine Rückrufaktion starten. Dann wird es schnell hektisch: Welche Chargen sind betroffen? Welcher Tag, welche Uhrzeit, welche Maschinen? Und welche Rohwaren wurden eingesetzt?

Mit einer digitalen Lösung – einer im ERP-System integrierten Rückverfolgung – bekommt man diese Informationen per Knopfdruck. Dazu muss allerdings das ERP-System entlang des Warenflusses mit den relevanten Daten versorgt werden. Dann kann es die Daten vom Prozessleitsystem mit denen aus dem Einkauf und dem Labor und den Informationen von Messgeräten und Waagen zusammenfügen. Aus diesem Informationspool speisen sich am Ende die Auswertungen, die im Falle eines Rückrufs nötig sind.

Je mehr Prozesse im Unternehmen digitalisiert wurden, um so einfacher und sicherer wird die Rückverfolgbarkeit Ihrer Fischprodukte. Und die Zeitersparnisse im Fall der Fälle sind tatsächlich enorm. Was vorher einen Tag dauerte, ist dann in weniger als einer Stunde erledigt. Mehr dazu in unserem Blogartikel 5 Schritte zur Rückverfolgbarkeit

Herausforderung 4: Wie kann ich die Kosten im Zertifizierungsprozess reduzieren?

Nicht nur beim Thema Rückverfolgbarkeit haben es die Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels in sich. Denn der verlangt eine transparente Zertifizierung Ihrer Fischprodukte, was in vielen Fällen hohe Kosten verursacht.

Ob Sie Ihre Produkte mit den Nachhaltigkeitssiegeln vom Marine Stewardship Council (MSC), dem Aquaculture Stewardship Council (ASC) oder dem International Featured Standard Food (IFS Food) zertifizieren wollen - alle Zertifizierungen werden erst nach strengen Audits vergeben. Diese Prüfungen von Produkten und Prozessen erfordern bei einer papiergeführten Dokumentation des Warenflusses einen wirklich hohen Aufwand für Ihre Mitarbeiter und den Auditor. Es ist daher immer besser, den Zertifizierungsprozess softwaregestützt zu organisieren, um den Aufwand und damit die Kosten zu senken. Branchenspezifische ERP-Systeme liefern auch hier die Basis für die Datenverfügbarkeit auf Knopfdruck. Damit entfällt der interne Kostenfaktor, also die Arbeit Ihrer Mitarbeiter, und die Kosten des Auditors werden mitunter auch noch günstiger.

Digitalisierung bietet viele Vorteile für Fisch verarbeitende Unternehmen

Natürlich gibt es viele weitere Beispiele, wo digitale Lösungen in der Fischverarbeitung helfen können – etwa in der Produktion, der Kommissionierung oder im Absatz. Die Transformation zu einem digitalisierten Fischbetrieb wird damit aber noch nicht zu einem Selbstläufer. Sie nimmt zu Beginn viel Zeit und Ressourcen in Anspruch. Doch ist der Schritt einmal gegangen, sind die Ängste um eine mangelnde Digitalkompetenz der Mitarbeiter, um hohe Investitionskosten und um die Sicherheit der Daten schnell verflogen. Denn Sie werden sehen, dass Ihre Mitarbeiter spielend schnell lernen, mit der neuen Technologie umzugehen. Es ist gut möglich, dass Sie  plötzlich an Stellen Kosten einsparen, die Sie vorher schon für höchstkosteneffizient gehalten haben. Und natürlich bleiben aufgrund von revisionssicheren Verbindungen Ihre Daten auch weiterhin Ihre Daten.

Meine Prognose: Digitale Lösungen werden zukünftig zum Standardrepertoire eines jeden Fischbetriebs gehören, genauso wie Filettiermaschinen, Verpackungsanlagen oder Ihr Smartphone. Die Digitalisierung wird damit zur Normalität: Kaum jemand wird mehr groß über sie reden, aber die Vorteile wird auch niemand mehr missen wollen.

 

 

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