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{% set headerFontFamily = "Open Sans" %} /* This affects only headers on the site. Add the font family you wish to use. You may need to import it above. */

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Die Rückverfolgungsstandards der GDST 1.0 – was Ihre Software jetzt können muss

Nach knapp dreijähriger Tätigkeit der Global Dialogue on Seafood Traceability (GDST) liegen die ersten GDST-Standards und -Richtlinien für die Rückverfolgung von Fisch vor. Was bedeuten die neuen Standards für Ihr Unternehmen und was muss Ihre Software nun können? Ein Überblick.

Im April 2017 kamen zwei Dutzend Unternehmen zusammen, um den globalen Dialog über die Rückverfolgbarkeit von Fisch und Meeresfrüchten zu starten und neue branchenführende Standards zu entwerfen. Das Ziel: Eine verbesserte Interoperabilität und Überprüfbarkeit für alle Systeme zur Rückverfolgbarkeit von Fischprodukten. Seit dem 16. März 2020 ist die erste Version der GDST-Standards und -Richtlinien da. Und nun?

Was sind die Nachteile bisheriger Lösungen zur Rückverfolgung von Fisch?

Die zuverlässige Rückverfolgbarkeit von Fisch und Meeresfrüchten ist längst zu einem Muss für jedes Unternehmen der Fischindustrie geworden. Unabhängig davon, ob die Richtlinien zur sozialen Verantwortung des Unternehmens eingehalten oder zentrale betriebliche Probleme wie Transparenz der Lieferkette und Risikomanagement angegangen werden sollen: die Betriebe brauchen einen schnellen Zugriff auf überprüfbare Informationen über die Produktherkunft in der gesamten Kette. Neue digitale Technologien machen die Rückverfolgbarkeit nicht nur möglich, sondern auch und erschwinglich. Es gibt jedoch zwei Probleme:

  1. Inkonsistente Informationsanforderungen von Regierungen, NGOs und Einzelhändlern oder anderen nachgelagerten Unternehmen selbst führen zu Verwirrung, höheren Compliance-Kosten und geringerer Motivation bei den Herstellern.
  2. Inkompatible digitale Informationsmanagementsysteme, die sich aus der großen Anzahl unkoordinierter Rückverfolgbarkeitslösungen und Lösungsanbieter ergeben, behindern den Informationsfluss. Daraus folgen eine Starrheit der Geschäftsbeziehungen und höhere Hindernisse für die Aufnahme neuer Lieferanten und Kunden.

Sie erkennen also: Eine interne Softwarelösung, die mit eigenen Standards operiert und keine Schnittstellen zu anderen Rückverfolgungslösungen bietet, kann nicht ans Ziel führen. Um dieses Problem als Unternehmen einfach zu umgehen, bietet sich eine Lösung an, die sich in vielen Bereich schon bewährt hat: Eine integrierte ERP-Softwarelösung bei der viele EDI-Schnittstellen zu Lieferanten und Kunden schon im Standard enthalten sind. Denn, ohne eine Interoperabilität der Systeme kann man nie sicher sein, dass die Daten, die man als Verarbeiter oder Verbraucher abrufen kann, valide sind.

Was bedeutet Interoperabilität für Ihre Software?

Die Interoperabilität der Systeme oder auch die softwareseitige Schließung der Informationskette vom Netz bis zum Teller: damit ist gemeint, dass Ihre Rückverfolgungssoftware dieselbe Sprache sprechen muss, wie die Software Ihrer Lieferanten und Kunden. Die zahlreichen Softwarelösungen der einzelnen Akteure müssen die im Prozess aufkommenden Fragen auf dieselbe Weise beantworten und Informationen teilen können, ohne das Rad neu zu erfinden. Dafür sind Daten notwendig, die einheitlich abgefragt, konsistent benannt und überprüfbar weitergegeben werden können. Zudem müssen die Schnittstellen Ihrer Software vorhersehbare Formate aufweisen, die auf globalisierten Standards basieren.

Das alles bedeutet aber nicht, dass jedes Unternehmen nach dem Motto „eine Größe passt allen“ die gleiche Softwarelösung nutzen muss. Auch Ihre teils vertraulichen Daten müssen Sie nicht offen für alle zur Verfügung stellen und einen Kontrollverlust müssen Sie auch nicht fürchten.

Wie kann Ihre Software die Rückverfolgungsstandards umsetzen?

Wichtig ist, dass die GDST keine „Einheitslösung“ vorschreibt. GDST 1.0 bietet Designstandards, die flexibel in mehreren proprietären Systemen implementiert werden können, einschließlich modernster Technologien wie der Blockchain. Die Umsetzung der Standards wird natürlich einige Zeit in Anspruch nehmen und geht auch nur schrittweise. 

Grundsätzlich gilt: Digitale Lieferketten sind die Zukunft besonders in der Fischindustrie. Papierbasierte Systeme werden mit Sicherheit verschwinden. Durch Gespräche mit Geschäftsführern aus der Fischbranche weiß ich, dass der Schritt hin zu einer vollständigen Digitalisierung aller Prozesse für viele Unternehmen eine Herausforderung ist und bleiben wird. Insbesondere für kleinere Akteure. Zum Glück fordert die GDST keine vollständige Digitalisierung der unternehmensinternen Abläufe, sondern konzentriert sich nur auf die digitale Datenübertragung zwischen Partnern innerhalb der Lieferkette.

Diese Datenübertragung kann auf verschiedene Weise ablaufen: Im Grunde müssen zwischen den Akteuren Kommunikationsprotokolle ausgetauscht werden, die die für die Rückverfolgung relevanten Daten enthalten. Die GDST hat einen offenen Ansatz für den Datenaustausch gewählt, mit dem Verständnis, dass Handelsbeziehungen verschiedene Formen annehmen und die Übernahme von Technologien den Grad der erforderlichen Koordination zwischen den Akteuren der Lieferkette diktieren kann. Das bedeutet: der Austausch der Kommunikationsprotokolle ist in jedem Fall sichergestellt, auch zwischen stark und schwach digitalisierten Unternehmen. Dabei stellt die GDST feste Bedingungen an den Datenaustausch: Die relevanten Daten sollen in spezifizierten Datenformaten ausgetauscht werden, die zusätzliche Informationen über den Sender, die Echtheit und die Authentizität enthalten sowie die Fähigkeit besitzen eine Bestätigung über den Empfang und den Status der Daten zu erhalten. Und genau an diese Bedingungen muss sich Ihre Software halten, um die Standards der GDST umsetzen zu können. Genauere Empfehlungen zur Kommunikation zwischen Unternehmen mit verschiedenen Digitalisierungsgraden hat die GDST in ihren Standards und Richtlinien beschrieben.

Wie vertrauenswürdig sind die Standards der GDST?

Die GDST-Standards sind nach eigenen Angaben technisch solide und wurden bereits praxisnah getestet. In diesen Tests wurde untersucht, wie die Standards in verschiedenen Geschäftsanwendungsfällen funktionieren. An diesen Aktivitäten waren mehrere Experten und Stakeholder beteiligt, darunter Drittanbieter, die bereits GDST-konforme Lösungen vorbereiten. Kurz gesagt: GDST 1.0 kann sowohl von Unternehmen innerhalb der Lieferkette, als auch von Drittanbietern von Lösungen verwendet werden. Die GDST-Standards könnten ein Wendepunkt in der Fischindustrie sein. Angesichts zunehmender kommerzieller und behördlichen Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit werden die GDST-Standards wahrscheinlich nicht nur die Interoperabilität ermöglichen, sondern auch die Vorhersehbarkeit verbessern und gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen. Die Implementierung der GDST-Standards wird Unternehmen dabei helfen, ihren Verpflichtungen zur verantwortungsvollen Beschaffung nachzukommen und gleichzeitig sicherzustellen, dass zukünftige Investitionen in ihre Rückverfolgbarkeitssysteme mit Branchentrends und technologischen Entwicklungen Schritt halten.

Ein paar grundlegende Informationen zum Thema Rückverfolgung von Lebensmitteln finden Sie in unserem Artikel "In fünf Schritten zur Rückverfolgbarkeit".

 

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