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So senken Sie Ihre Lagerkosten

Geringere Lagerkosten stehen auf dem Wunschzettel fast aller Nahrungsmittel- produzenten und -händler. Warum die hohen Kosten vielen Betrieben zu schaffen machen, hat ganz unterschiedliche Gründe. Viele Lager sind intransparent, andere sind technologisch veraltet und ein Großteil ist ganz einfach: zu voll. Was Sie tun müssen, um Ihr Lager von unnötigen Kosten zu befreien, zeigt der Artikel.

Optimieren Sie Ihre Bestände

Geht es um die Lagerkosten, gilt der erste Blick immer den Beständen und den Kapitalbindungskosten. Klingt trivial, ist es aber nicht, denn hier beginnt ein Dilemma im klassischen Sinn: Je voller das Lager, desto höher die Warenverfügbarkeit und damit die Lieferbereitschaft. Tatsächlich aber wird die hohe Lieferbereitschaft oft durch zu hohe Lagerbestände und damit Lagerhaltungskosten erkauft. Auf der anderen Seite führt ein zu knapp bestücktes Lager schnell zu Engpässen oder sogar zum Stillstand in der Produktion. Deren Auswirkungen dürften wohl jedem Nahrungsmittelproduzenten und -händler bekannt sein. Es ist also wichtig, Transparenz im Lager zu schaffen, auch damit so genannte No-Mover der Vergangenheit angehören. Denn gerade in der Nahrungsmittelbranche zählen Qualität und Frische der Produkte. Branchenspezifische ERP-Systeme schaffen hier Abhilfe, denn sie verfügen nicht nur über ein intelligentes Lagerbestandsmonitoring und prognostizieren immer zuverlässiger den Bedarf des Marktes. Sie errechnen auch die optimalen Bestellmengen und melden automatisch, wenn Mindestbestände im Rohstoff- oder im Versandlager erreicht sind. „So erreicht man eine hundertprozentige Deckung der Materialbedarfe bei einer möglichst geringen Kapitalbindung. Unter dem Strich lassen sich die Lagerbestandskosten damit um etwa 30 Prozent senken“, erklärt ERP-Experte Björn Skupin.

Verringern Sie das Lagerrisiko

Ob Verderb, Schwund oder sogar Diebstahl: Ihr Lager ist vielfältigen Risiken ausgesetzt, die schnell größere monetäre Schäden anrichten können. Hier gilt es, die wichtigsten Risiken zu identifizieren und zu minimieren. In der Nahrungsmittelbranche wird vor allem zu alte oder sogar verdorbene Ware zu einem wirtschaftlichen Problem. Nutzen Sie daher ein Lagerverwaltungssystem, das die Mindesthaltbarkeit Ihrer Waren automatisch überwacht, um eine Veralterung der Ware auszuschließen. Zu empfehlen sind vor allem integrierte Lagerverwaltungssysteme, die in einem ERP-System eingebunden sind. In diesem Fall sind alle Daten aus Bestandsführung, Produktion, Bestellwesen etc. in einem gemeinsamen System verfügbar. Das sorgt für eine höhere Transparenz von Prozessen und Beständen, eine präzise Planung von Lagerabläufen sowie effiziente Abläufe für Distribution und Lagerhaltung. 

Setzen Sie auf neue Technologien in der Lagerlogistik

Riesige, IT-gesteuerte Hochregallager, selbstfahrende Gabelstapler, Robotertechnologie oder Datenbrillen und Augmented Reality in der Kommissionierung: die Lager sind in der Industrie 4.0 angekommen und entwickeln sich zu den „High-Tech-Showrooms“ der Nahrungsmittelbranche. Doch die digitale Transformation bedeutet für Unternehmen nicht nur eine Anpassung von Prozessen im Sinne der Smart Factory. Sie eröffnet ihnen auch völlig neue Möglichkeiten, Kosten zu senken, Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und den hohen Frischanspruch zu gewährleisten. Denn moderne Technologie macht Nahrungsmittellager leistungsfähiger, beschleunigt die Durchlauf- und Lieferzeiten, erhöht die Reaktionsfähigkeit bei Bedarfsveränderungen und spart jede Menge Geld. Experten sehen aktuell zwei wichtige Trends: Die Automatisierung durch Robotertechnologie und die Informationsbereitstellung auf Mobile Devices.

 

Automatisierung durch Robotertechnologie

Das niederländische Unternehmen ProMessa etwa setzt auf modernste Robotertechnologie in Puffer- und Versandlager.  Damit ist das Unternehmen in der Lage, 1.200 Supermärkte mit einem breiten Sortiment zu beliefern können – ohne einen großen Lagerbestand aufbauen zu müssen: „Früher hatten wir einen deutlich höheren Anteil an Pufferware, die wir vorrätig lagern mussten. Dank der Schnelligkeit unseres logistischen Systems puffern wir heute nur noch vorverpackte und nicht etikettierte Ware für einen Tag”, sagt Geschäftsführer Harold Rouweler. Damit ist eine tägliche Belieferung der Kunden ohne Probleme auch bei einem sehr kurzen Bestellvorlauf realisierbar – die Lieferperformance liegt bei über 99 Prozent. Wie das im Detail funktioniert, lesen Sie hier.

 

Informationsbereitstellung auf Mobile Devices

Softwaregestützte Datenbrillen oder Pick by Voice Lösungen lösen mehr und mehr konventionelle Handscanner und Papierdokumente ab, reduzieren dadurch Fehler und ermöglichen höhere Pickleistungen. Beim Lebensmittelgroßhändler Fripa etwa kommissionieren die Mitarbeiter sprachgesteuert und damit wesentlich effizienter als noch vor wenigen Jahren denkbar. Geschäftsführer Ralf Hahl: „Die Qualität in der Kommissionierung ist deutlich besser geworden. Da wir in keinem Bereich mehr Kommissionierscheine einsetzen müssen, tendiert die Fehlerquote jetzt gegen Null. Und schneller sind wir auch geworden. Spätestens 24 Stunden nach Bestellung liefern wir die Ware beim Kunden ab.“

Der Einsatz von Datenbrillen im Rahmen von Pick-by-Vision ist inzwischen auch über reine Testszenarien hinaus. Dieses Verfahren bietet vor allem bei einer hohen Pickdichte, egal ob im Hochregallager oder bei der Bodenkommissionierung, viele Vorteile. Aktuelle Praxisbeispiele belegen eine Zeitersparnis von rund 18 Prozent - bei einer sehr geringen Fehlerquote.

Die besten Kommissioniermethoden für Produzenten und Händler haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Ohne IT läuft nichts

Ohne Investition in IT und moderne Technologien keine Einsparung – das gilt auch für den kostenintensiven Bereich des Lagers. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen, was heute schon möglich ist, um schneller, besser und kostensparender zu arbeiten. Und wie geht es weiter? In Zukunft wird alles noch vernetzter sein. Sensortechnologien werden Einzug halten, die automatisiert Lieferaufträge anstoßen. RFID wird eine Schlüsseltechnologie im Lager werden. Dass ohne Digitalisierung keine Effizienzsprünge mehr zu machen sind, spiegelt sich derzeit auch auf allen Branchenmessen wider. Die LogiMAT etwa, internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss ging am 16. März 2017 in Stuttgart zu Ende. Ihr Leitgedanke: „Digital – vernetzt – innovativ“.

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