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Was hinter dem Erfolg der russischen Fleischbranche steckt. Ein Bericht vor Ort.

„Russland ist ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses umgeben von einem Mysterium“, sagte Winston Churchill einmal. Und Russland unterscheidet sich wirklich von westlichen Ländern wie England oder Deutschland. Vor allem durch die Weite des Landes und die Größe der Betriebe, denn technologisch hat die russische Fleischwirtschaft inzwischen deutlich aufgeholt. Im Rahmen der Meat Business Days von CSB konnten sich rund 40 Kunden der CSB-System AG, interessierte Entscheider aus der Fleischbranche und Fachjournalisten überzeugen, was hinter dem Erfolg der russischen Fleischbranche steckt.

Schon bei der Fahrt vom Flughafen nach Moskau ins Hotel Metropol fiel dem amerikanischen Journalisten Velo Mitrovich vom Meat Packing Journal auf, dass fast nur westliche, d.h. japanische, amerikanische oder deutsche Autos zu sehen waren. Deutsche Technologie zeigte sich auch in den Fleischwerken, deren westeuropäische Hardware durch Software von CSB gesteuert wird. Die Digitalisierung und Automatisierung der Betriebe schreitet nämlich mit großen Schritten voran. Die anderen Trends der Branche zeigten Hermann Schalk, globaler Vertriebsleiter von CSB, und Igor Denim, Chef der CSB Russland: Starkes Wachstum, Digitalisierung, Automatisierung und die horizontale Integration.

Am Beginn der dreitägigen Reise stand ein Werk mit Tradition auf dem Programm. Das Stammhaus von Cherkizovo wurde bereits 1974 gebaut. Das ist zwar von außen erkennbar, das Innenleben ist allerdings in den vergangenen Jahren stark modernisiert worden und ist heute in der Lage 350 Tonnen pro Tag zu produzieren. Und diese Modernisierung zahlt sich aus. Cherkizovo konnte durch die Einführung von CSB rund 10 Prozent an Kosten sparen. Seit CSB in Betrieb ist, werden nämlich alle Betriebsdaten von der Anlieferung an erfasst, können die Prozessschritte gesteuert und die Leistung der Schichten verglichen werden. Mit dieser Transparenz war das Management von Cherkizovo in der Lage, die Leistung gezielt steigern.

Das Werk von AgroPromKomplektaciya (APK) in Kursk bot ein ultramodernes Bild. In diesem Werk übernimmt das CSB-System die Funktion eines FACTORY ERP. Während das 1C-System die Buchhaltung nach den Anforderungen des russischen Gesetzgebers übernimmt, sorgt das CSB-System für die IT-Abbildung der gesamten Prozesse im Werk – von der Schweineschlachtung über die Zerlegung bis hin zu Verpackung, Versand und Vertrieb. So bringt das CSB die Transparenz über die Plan- und Ist-Kosten sowie die Deckungsbeiträge. Die Kapazität des Werkes beträgt bis zu 265.000 Tonnen im Jahr, 150 Schweine können pro Stunde verarbeitet werden.

Fleischwerk APK.jpg

Die vertikale Integration konnten wir bei Zarechnoe besonders gut sehen. Angefangen bei der Futterproduktion, über die Tierhaltung bis hin zur Fleischverarbeitung erfolgte alles am Standort Woronesch. Hier werden rund 300 Rinder pro Tag verarbeitet. Etwa die Hälfte aus der eigenen Zucht. Das Werk soll in der Spitze 90.000 Rinder verarbeiten, wovon 75 % aus dem eigenen Bestand kommen sollen. Das größte Hindernis ist hier die Zucht von Rindern. Sie soll ausgebaut werden, da die Kapazität heute noch nicht einmal die Nachfrage aus der Region deckt. An Export ist gar nicht zu denken.

Damit ist der Betrieb typisch für die russische Fleischbranche. Sie wächst stark und modernisiert sich um die hohe Nachfrage zu decken. Denn Russland besinnt sich seiner Tradition als Agrarland – aber eben als extrem modernes. Susanne Fischer, Chefredakteurin des Fleischmagazins schreibt in der Ausgabe 8/2017: „Teilweise gerade erst zwei Jahre alt und ausgestattet mit modernster (häufig) westlicher Technologie, symbolisieren sie eine neue russische Fleischbranche, die auf bestem Weg in eine nachhaltige Selbstversorgung des Landes mit Fleisch ist. Viele der riesigen Betriebe sind voll integriert … und haben damit die volle Kontrolle.“ So ist die russische Fleischbranche für die Teilnehmer der Meat Business Days kein Rätsel mehr.

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