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Warum sich unser Leben und unsere Arbeit für immer verändern werden

Vor einem Monat habe ich einen neuen Ausdruck gelernt, und er hat die gleiche Bedeutung in Deutsch und in Englisch. Nun verwende ich ihn, und das gleiche gilt sicherlich auch für Sie: ‚Social Distancing‘ (soziale Distanz). Veranstaltungen und Reisen wurde abgesagt; Schulen, Grenzen und Einrichtungen wurden geschlossen - aber das Leben geht weiter, wie schon Jeff Goldblum in “Jurassic Park” sagte: „Das Leben findet immer einen Weg“, und das werden wir auch.

Wir alle finden kreative Lösungen, um mit dieser Situation umzugehen, unser Unternehmen am Laufen zu halten, unser Leben zu führen. Unser kreatives Denken und unsere Anpassung an die derzeitige Situation sind vermutlich das größte soziale Experiment aller Zeiten. Einige dieser Veränderungen werden dauerhaft und vielleicht auch unumkehrbar sein. Sechs Dinge, die sich meiner Meinung nach ändern werden:

Vom Mitnehmen zum Lieferservice

Aktuell schließen Restaurants in der ganzen Welt. Die einzige Möglichkeit, um im Rahmen der sozialen Distanz Essen zu bekommen, ist über Drive-In-Schalter, die in den fünfziger Jahren im Kalifornien populär wurden. Wenn der Gouverneur meines Bundesstaates Kalifornien sagt, dass der Staat auf Katastrophen besser vorbereitet sei, macht er also keine Scherze. Essen zum Mitnehmen ist nach wie vor erlaubt, wobei Warteschlangen für die Bestellaufgabe keinen Sinn machen. In den nächsten Monaten werden sich Restaurants meiner Ansicht nach darauf einstellen müssen, die Gerichte zu Ihnen ans Auto zu bringen und nicht zu den Gästen. Der Verzehr in Restaurants und auswärts essen werden einen heftigen Rückschlag erleiden, von dem sich die Branche erst nach Jahren wieder erholen wird.

Webshops werden stärker genutzt 

Der Außer-Haus-Lieferservice wird zunehmen und hat bereits zugenommen. Dieser wird in unterschiedlichen Formen kommen, mit fertigen Gerichten bis hin zu normalen Lebensmittel-Einkäufen. Lebensmittelverarbeitende Betriebe müssen sich möglicherweise auf Direktverkäufe an Endkunden über B2C-Webshops und Direktlieferungen an Haushalte einstellen. Das gibt es natürlich schon, aber wir haben nun eine Altersgruppe, die sogenannte Hochrisikogruppe der über 65-Jährigen, die diesen Service vermehrt in Anspruch nehmen - einige von ihnen zum ersten Mal. Sie entdecken die Möglichkeiten und werden vermutlich auch dabeibleiben.

Gruppen-Kollaborationssoftware statt Reisen

Persönliche Veranstaltungen und Termine wurden größtenteils abgesagt. Natürlich ist dies eine Kurzschlussreaktion. Wir müssen uns so gut wie möglich anpassen, und wir werden sicherlich mehr denn je online arbeiten und Besprechungen abhalten. Sicher gibt es noch die alten Bildschirmübertragungssysteme wie GoToMeeting, TeamViewer, Zoom und Skype, doch viele von ihnen werden derzeit überstrapaziert. Die jüngere Generation entfernt sich gerade schon von Skype (sie findet man jetzt auf Snapchat oder Discord), und wir werden vermehrt zu kollaborativen Plattformen wie Slack oder MS-Teams übergehen. Diese Technologien sind zwar schon eine Weile im Einsatz, aber wir lernen jetzt neue Möglichkeiten kennen, sie als Ersatz für unsere früheren persönlichen Termine zu nutzen.

Das Ende der Messen wie wir sie kennen

Ich glaube, dass das Coronavirus das Aus bedeutet für die großen Messen und Branchentreffs. Den ersten Schlag erlitten die Messen am 9. September 2001. Infolge der Ereignisse haben die meisten Menschen lange Zeit das Reisen vermieden und alternative Möglichkeiten gefunden, um sich zu informieren. Die seinerzeit größte Veranstaltung für Lebensmittelverabeiter in Nordamerika (die ‚World Wide Food Expo‘ in Chicago – vielleicht erinnern Sie sich noch daran?) starb danach einen langsamen Tod, während die Besucherzahlen bei fast allen Messen und Kongressen langsam aber sicher immer weiter zurückgingen. Veranstaltungen des Fleischerei-Verbandes, die vormals 1500 Teilnehmer hatten, können heute gerade mal mit 300 Teilnehmern rechnen. Der schleichende Tod dieser Formate wird nun schneller voranschreiten.

Online-Unterricht

Meine Kinder sind momentan zuhause. Die Schule bleibt für die nächsten vier Wochen geschlossen, und der Unterricht an der UC San Diego findet nun online statt. Selbst Prüfungen werden online abgehalten. Einige Schulen sind dafür schon gut aufgestellt. So haben einige Colleges schon seit ein paar Jahren die Stunden als Podcasts für ihre Schüler übertragen. Ab der weiterführenden Schule wird Google Classroom in allen Klassen eingesetzt, und alle Kinder sind mit Chromebooks ausgestattet. Der pädagogische Aspekt in der K-12-Bildung holt nun auf, aber mein 14-jähriger Sohn kann freiwillig an Online-Kursen der Kahn Academy teilnehmen. Sicherlich gibt es einige Veranstaltungen, für die schulische Einrichtungen erforderlich sind, wie zum Beispiel Sport- und Kunstunterricht oder Wettbewerbe, aber der naturwissenschaftliche Unterricht wird online besser sein für unsere Kinder - gar nicht zu reden von der Variabilität der Lehrqualität an unseren Schulen. Übrigens haben wir bei unserer letzten User Conference damit begonnen, die Sitzungen aufzuzeichnen und allen Teilnehmern als Webcast zur Verfügung zu stellen.

Leben und Arbeiten

Im Moment wurden viele von uns angewiesen, von zuhause aus zu arbeiten. Wir richten uns unsere Home-Offices praktischer ein, investieren vielleicht auch in eine gute Ausstattung wie z. B. Headsets, Drucker, Netzwerke, kabellose Infrastruktur, usw., und passen unseren Familienalltag daran an. Wir arbeiten immer noch acht Stunden am Tag, aber vielleicht nicht ganz so, als säßen wir im Büro, wo wir vier Stunden arbeiten, dann eine Mittagspause machen, dann weiterarbeiten und schließlich nach Hause gehen. Wir sind zuhause. Erledigen zwischendurch die Wäsche oder nehmen uns andere Auszeiten. Unter Umständen arbeiten wir auch am Wochenende, denn wir sind zuhause, und unser Leben und Arbeiten beginnt, ineinander überzugehen. Dies kann zu einer Erhöhung unserer Verfügbarkeit, Erreichbarkeit und Produktivität führen, was Vorteile für Mitarbeiter, Arbeitgeber und Kunden - also so ziemlich allen Beteiligten - bietet, und was wir gerne auch noch über diesen Ausbruch hinaus erweitern möchten.

Turbolader für Innovationen 

In Chinesisch sind Krise und Chance ein und dasselbe Wort. Unsere aktuelle Lage ist wie ein Turbolader für die Innovation, und unsere Art zu leben und zu arbeiten wird sich ändern - in vielen Bereichen zum Besseren. Schreiben Sie mir eine E-Mail oder nehmen Sie über Linkedin Kontakt mit mir auf, falls Ihnen noch etwas einfällt, was unser Leben und Arbeiten nachhaltig ändern wird.

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