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Corona und die Zukunft der Lebensmittelbranche

Corona und die Zukunft der Lebensmittelbranche: Was wir bisher wissen - und was noch nicht

In der vergangenen Woche habe ich mit vielen Kunden gesprochen und ja: Covid-19 verändert die Lebensmittelbranche. Wirklich ernsthafte Sorgen habe ich im Großen und Ganzen allerdings nicht. Im Gegenteil: es gibt jede Menge Chancen für die Zukunft.

Letzte Woche habe ich meine Hamsterkäufe erledigt. Mit einer langen Liste von Vorräten für mindestens vier Wochen bin ich zum meinem Lieblingssupermarkt gefahren und habe dort so ziemlich alles bekommen, was ich brauche. 500 Dollar später war mein Einkaufswagen voll mit allem, was auf meinem Einkaufszettel stand, mit Ausnahme von Hamburger-Brötchen, geraspeltem Käse, italienischer Salami und Tortilla-Chips. Die gab es entweder gar nicht oder nicht in meiner bevorzugten Sorte. Amerika scheint dazu überzugehen, selber zu kochen: Fastfood von zuhause. Stelle sich das einer vor.

Die Supply Chain ist stabil

Und es gibt weitere gute Erkenntnisse: Da die Lebensmittel zur Ernährung der Weltbevölkerung auf einem langen landwirtschaftlichen Prozess basieren, führen Naturkatastrophen wie die jetzige gewöhnlich nicht zu einer Unterbrechung unserer Nahrungsmittelversorgung. Die meisten Zutaten für die Produktion unserer Lebensmittel wachsen über Monate, wenn nicht sogar Jahre. Das sorgt für eine stabile Supply Chain. Das Fleisch für Ihren Hamburger stammt wahrscheinlich von einer Kuh, die ihren dritten Geburtstag nur kurz überlebt hat. Zur Herstellung von Käse und rohen Schinken braucht es Monate; hinzu kommt noch die Zeit zum Reifen. Diese Dinge ändern sich nur langsam, und solange es nicht zu Ausfällen in der Logistik kommt, die Grenzen für Lebensmittel geöffnet bleiben und die Industrie weiterläuft, wird es nicht zu einer Verknappung kommen. Dies ist weder die Dust Bowl der 30er Jahre, noch eine Heuschreckenplage auf unseren Äckern - es handelt sich hier um einen Gesundheitsnotstand.

Natürlich wird dieser Notstand auch unsere Branche treffen, aber sicherlich nicht so heftig. Wie ich hörte, versuchen die meisten Unternehmen "Social Distancing" in der Produktion umzusetzen, indem Pausenräume getrennt, die Bewegungsspielräume begrenzt und Teamgrößen reduziert werden. Es gibt einige Krankheitsfälle, und in dem einen oder anderen Unternehmen kommt es durch den Krankheitsausbruch zu Ausfällen. Aber dies sind gelegentliche Einzelfälle, die nur einen Unternehmensbereich oder bestimmte Betriebe als Ganzes betreffen. Der Geschäftsbetrieb wird danach aber schnell wieder aufgenommen. In den Unternehmen der Food-Branche kann es zu einem Personalmangel kommen, weil einige Eltern mit ihren Kindern zuhause bleiben müssen, aber ungelernte Arbeitskräfte wird es in den nächsten Monaten genug geben. Die Unternehmen täten gut daran, ihre Personalabteilungen auf Vordermann zu bringen und sich vielleicht auch mit den am härtesten betroffenen Gastronomiebetrieben zusammenzutun, um diese offenen Stellen zu besetzen.

Die Vorzüge des Kochens werden erkannt

Eine größere Veränderung, die uns alle betrifft, ist die Verlagerung des Konsums. Unser Nahrungsmittelkonsum hat sich von der Gastronomie in den Einzelhandel verlagert, und wir kochen nun viel öfter zuhause. Bei den Lieferdiensten (Dominos, Papa John und dergleichen sind noch geöffnet) ist ein Anstieg zu verzeichnen, während die Gastronomie insgesamt komplett geschlossen bleibt. Natürlich werden die Restaurants wieder öffnen. Es wird auch wieder Konzerte geben und die nächste NFL-Saison wird kommen. Aber wir stellen uns darauf ein, zuhause zu essen. Die Menschen haben Zeit, zuhause zu kochen. Sie könnten dabei herausfinden, dass der selbstgemachte Hamburger aus frischem Hackfleisch für 4 Dollar besser ist als der Burger zu 16 Dollar im Restaurant. Rezepte werden ausprobiert und mit Freunden auf Facebook und Instagram geteilt. Vielleicht lernen sie auch, wie man in 20 Minuten ein Pfannengericht mit einer Schüssel Reis zubereiten kann, die selbst mit dem chinesischen Lieblingsrestaurant konkurrieren kann.

Ich weiß noch nicht, wie sich der Konsum langfristig ändern wird. Wenn ich es wüsste, dann würde ich ganz bestimmt keine Software verkaufen, sondern Aktien und Derivate. Aber ich bin überzeugt, dass der derzeitige Konsumwandel darauf Auswirkungen haben wird, welche Lebensmittel gekauft werden, wo sie gekauft werden, und wie sie gekauft werden. Meiner Meinung nach werden die Veränderungen, die jetzt gerade stattfinden, unumkehrbar sein, und die Menschen werden es sich gut überlegen, bevor sie wieder in alte Gewohnheiten verfallen - vielleicht auch abhängig davon, wie lange sie sich in den neuen Gepflogenheiten geübt haben.

Lebensmittelbetriebe fahren hohe Margen ein

Das Beste, was ich feststellen konnte, ist jedoch, dass es den meisten unserer Kunden gut geht. Viele von ihnen konnten einen Anstieg der Produktionsmengen verzeichnen und diese ohne Werbekosten oder Sonderangebote absetzen. Ihre größte Sorge besteht darin, ob sie die Rohstoffe für die Produktion an Samstagen und Sonntagen beschaffen können. Die Mengen und Margen, die derzeit erreicht werden, hat es vermutlich so noch nie gegeben. Die Nachfrage übersteigt das Angebot in einem Maße, dass die Margen hochgehen und die meisten Verarbeitungsbetriebe daraus mit ausreichend finanziellen Mitteln hervorgehen, um in ihr Unternehmen zu investieren und sich in den gerade eroberten Marktbereichen zu behaupten.

Bei den meisten unserer Kunden erreicht die Produktion gerade ein Level, das sie sonst nur zu ihren jeweiligen saisonalen Spitzenzeiten erleben. Die Lebensmittelherstellung wächst und nimmt dabei der Gastronomie ein Stück vom Kuchen - eines, das erst über Jahre hinweg zurückgewonnen werden kann.

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