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3 Trends, die für die Nahrungsmittel- & Getränke-Industrie wichtig werden

Ist die Nahrungsmittel- und Getränke-Branche innovativ? Gibt es in Zukunft eine große Disruption oder verändert sich die Food & Beverage Industrie nur punktuell? Die Ernährungsexpertin und Buchautorin Hanni Rützler ist dieser Frage im Food Report 2017 nachgegangen.

Sie hat hierzu sieben Entwicklungen skizziert, die die Branche verändern könnten: New Flavoring, Convenience 3.0, Brutal Lokal, Beyond Food, Meer und Mehr, Californication und Essthetik in der Gastronomie. Die Autorin ist sich sicher, dass einige dieser Trends Science-Fiction bleiben, aber andere – insbesondere getrieben durch Start-ups – unsere Essgewohnheiten und die Geschäftsmodelle verändern können.

Ändert sich die Lebensmittelkette oder sehen wir nur Pop-up-Innovationen?

Die traditionelle Lebensmittelkette von der Landwirtschaft zum Konsumenten sieht sie aber nicht nur durch Start-ups, sondern auch durch neue Technologien und Cross-over-Innovationen in Veränderung. Noch ist fraglich, ob es wirklich eine „Changing Chain“ ist, oder ob die Innovationen nur kurzer Dauer sind, Pop-up-Innovationen, die also so schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind. Konkret werden als Innovationen im Food Report 2017 neue technologiegestützte Delivery-Services genannt, neue Gastronomiemodelle wie Pop-up-Restaurants oder Nahrungsmittel-Start-ups, die neue Netzwerke etablieren unter Umgehung der Nahrungsmittelindustrie und des Großhandels. „Nicht alle, wahrscheinlich sogar nur wenige der neuen Modelle, die derzeit von Start-ups initiiert werden, werden in der Praxis tatsächlich funktionieren. Aber diese wenigen können Entwicklungen einleiten, auf die die etablierten Unternehmen reagieren müssen“, ist Rützler überzeugt.

Convenience 3.0

Besonders spannend finde ich den Trend zu mehr Convenience. Denn die Konsumenten legen immer mehr Wert auf hochwertiges Essen, kochen gerne selbst, wollen allerdings auch immer weniger Arbeit damit haben und Zeit aufbringen. Das hat bereits der Lebensmittelreport für den deutschen Markt sehr deutlich gezeigt. Hier helfen den Konsumenten Convenience-Technik wie Thermomix, intelligente Backöfen oder Koch-Apps, Convenience-Produkte wie Pre-Cut-Vegetables und Convenience-Services wie Rent-a-Cook oder Third-Place-Cooking. Für Hersteller und Handel liegen hier jedenfalls große Potentiale mit neuen Produkten und integrierten Lösungen, um ihre Umsätze und besonders Margen zu steigern.

New Flavoring

Ebenfalls sehr zukunftsträchtig klingt der Trend des New Flavoring. Geschmack wird immer mehr zum Erlebnis. Rützler sieht hier „eine Renaissance des Alten, Wilden und Abwegigen“ kommen. Hier verbinden sich neueste Technologien mit der Wiederentdeckung traditioneller Zubereitungsmethoden. Betrachtet man die gestiegene Auswahl an Lebensmitteln in den vergangenen Jahrzehnten, so darf man sich sicher sein, dass die Entwicklung anhält. Ob das allerdings für den Massenmarkt gilt oder dem Premiumsegment vorbehalten bleibt, gilt es abzuwarten.

Brutal Lokal

Eine weitere meines Erachtens erwähnenswerte Entwicklung ist der Trend zum Lokalen. Regionale Lebensmittel waren schon seit einigen Jahren aufgrund der kurzen logistischen Wege und der kulturellen Nähe gefragt, sozusagen als Reaktion auf die Globalisierung aller Lebensbereiche. Eine regionale Küche verspricht auch Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit. Die Evolutionsschleife dreht sich nach Ansicht der Autorin noch weiter in Richtung lokaler Produkte und Rezepturen nach saisonaler Verfügbarkeit. Produzenten sind also gut beraten, wenn sie die Regionalität nicht nur im Marketing beachten, sondern durch entsprechende Geschäftsprozesse diese gewährleisten und mit Zertifikaten den Nachweis erbringen können. So wie dies der Fleisch- und Wurstwarenproduzent Wolf vorbildlich macht. 

Über den Food Report 2017

Der Food Report wird herausgegeben vom Zukunftsinstitut, Frankfurt, in Kooperation mit der Lebensmittelzeitung. Hanni Rützler skizziert auf 118 Seiten wichtige Trends in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. 2017 ist der Food Report im vierten Jahr erschienen. Er kostet 125 EUR und ist hier erhältlich: Food Report 2017

9 Kostenschnitte food

Management Food Trends Food Report 2017

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